Keller ausmisten – was wirklich weg kann und wie du anfängst
Aktualisiert: vor 4 Tagen
Der Keller ist das Lager für alles was keinen Platz mehr in der Wohnung findet. Irgendwann ist er so voll dass man nicht mehr weiß was überhaupt drin ist. Klingt bekannt?
Die gute Nachricht: Du musst den Keller nicht an einem Tag erledigen.
Je nach Größe und Ausmaß der Unordnung kann es auch mal ein ganzes Wochenende dauern. Wichtig ist dass du mit einem klaren Plan anfängst und Schritt für Schritt vorgehst.

Warum der Keller so schnell voll wird
Der Keller funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Was oben keinen Platz hat landet unten. Und weil man ihn selten betritt entsteht kein Druck etwas zu ändern.
Das Problem: Je länger man wartet desto größer wird die Aufgabe. Und irgendwann traut man sich gar nicht mehr rein.
Viele Menschen berichten dass sie jahrelang gar nicht wussten was in ihrem Keller lagert, weil einfach nie geschaut wurde.
Ein voller Keller kostet auch unbewusst Energie. Man weiß dass er existiert, man weiß dass er aufgeräumt werden sollte und dieser Gedanke begleitet einen still im Hintergrund.
Mit dem Ausmisten verschwindet nicht nur das Chaos, sondern auch ein Stück mentaler Ballast.
Keller ausmisten – so bereitest du dich richtig vor
Bevor du anfängst brauchst du nur wenige Dinge:
✅ Müllsäcke für alles was weg kommt
✅ Kartons oder Kisten zum Sortieren
✅ Beschriftungszettel oder Klebeband
✅ Ausreichend Zeit – plane realistisch ein
Wichtig: Gute Beleuchtung im Keller ist entscheidend. Falls nötig eine Taschenlampe oder eine tragbare Lampe mitnehmen. Auch festes Schuhwerk und bequeme Kleidung sind empfehlenswert, es kann staubig werden!
Keller entrümpeln – Schritt für Schritt
Der wichtigste Schritt beim Keller ausmisten: Alles raus. Nur so siehst du wirklich was du hast und kannst ehrlich entscheiden was bleiben darf und was gehen kann.
Bei sehr großen Kellern kannst du auch zonenweise vorgehen, eine Ecke oder ein Regal nach dem anderen. So bleibt die Aufgabe überschaubar und du verlierst nicht den Überblick.
Schritt 2 – Sortieren mit System
Teile alles in vier Kategorien auf:
💚 Behalten – wird wirklich genutzt und hat einen festen Platz
🤝 Weitergeben – gut erhalten aber nicht mehr benötigt
🗑️ Entsorgen – kaputt, abgelaufen oder nicht mehr zu gebrauchen
❓ Unsicher – eine Box für alles wo du noch nicht entscheiden kannst
Tipp: Die Unsicher-Box bekommt ein Datum. Nach 6 Monaten wird alles was noch drin ist entsorgt, ohne nochmal reinzuschauen.
Schritt 3 – Das emotionale Loslassen
Viele Dinge im Keller haben eine Geschichte. Das alte Fahrrad der Kinder, die Möbel der Großeltern, Geschenke die man nie benutzt hat aber auch nicht wegwerfen wollte.
Hier hilft eine ehrliche Frage:
Nutze ich diesen Gegenstand wirklich oder bewahre ich ihn nur auf weil ich mich schlecht fühlen würde ihn loszulassen?
Dinge die seit Jahren unberührt im Keller stehen werden auch in Zukunft nicht genutzt. Loslassen ist keine Respektlosigkeit, es ist ein Akt der Ehrlichkeit. Und oft macht es den Kopf frei.
Schritt 4 – Wohin mit dem Aussortierten?
Nicht alles muss in den Müll. Es gibt viele Möglichkeiten:
✅ Sozialkaufhaus oder Caritas – gut erhaltene Möbel, Kleidung und Haushaltsgegenstände
✅ Verschenkmarkt oder Willhaben – Dinge die noch einen Wert haben
✅ Sperrmüll anmelden – für große Gegenstände die nicht mehr zu gebrauchen sind
✅ Wertstoffhof – für Elektroschrott, Farbreste, Batterien und Sondermüll
✅ Nachbarn oder Familie – manchmal freut sich jemand über das was man nicht mehr braucht.
Wichtig: Elektroschrott und Farbreste gehören nicht in den normalen Müll!
Diese müssen fachgerecht beim Wertstoffhof entsorgt werden.
Schritt 5 – Sinnvoll einräumen
Nach dem Ausmisten kommt das Einräumen. Hier gelten einfache Regeln:
🔹 Häufig Genutztes kommt nach vorne und auf Griffhöhe
🔹 Selten Genutztes kommt nach hinten oder ganz oben
🔹 Saisonales wie Weihnachtsdeko oder Sportgeräte bekommt einen festen Bereich
🔹 Beschriften – jede Kiste bekommt ein Etikett damit du sofort weißt was drin ist
🔹 Regale nutzen – Dinge vom Boden fernhalten schützt vor Feuchtigkeit
Was wirklich weg kann – Keller ausmisten leicht gemacht
Das sind die häufigsten Dinge die im Keller landen und die du getrost loslassen kannst:
❌ Kaputte oder defekte Geräte die nie repariert wurden
❌ Doppelte Haushaltsgegenstände
❌ Alte Farbreste und Reinigungsmittel
❌ Kleidung die seit Jahren nicht mehr getragen wird
❌ Leere Kartons und Verpackungen
❌ Dinge von denen du nicht mehr weißt wozu sie gehören
❌ Spielzeug und Gegenstände der Kinder die längst erwachsen sind
❌ Abgelaufene Lebensmittel aus dem Vorratsbereich
❌ Geschenke die nie in Verwendung kamen
Ordnung im Keller dauerhaft halten
Das Ausmisten war der große Schritt.
Das Ordnung halten ist die Routine:
✅ Einmal pro Jahr kurz durchgehen
✅ Nichts in den Keller bringen ohne einen festen Platz dafür zu haben
✅ Kaputte Dinge sofort entsorgen, nicht im Keller zwischenlagern
✅ Neue Kisten sofort beschriften bevor sie eingeräumt werden
Fazit – Keller ausmisten mit System
Keller ausmisten muss keine riesige Aufgabe sein. Mit System und einem klaren Vorgehen schaffst du echten Überblick. Fang mit einer Ecke an, der Rest kommt von selbst.
Ein aufgeräumter Keller gibt dir nicht nur mehr Platz. Er gibt dir auch das gute Gefühl endlich fertig zu sein mit dem was schon lange auf dich gewartet hat.
Du brauchst Unterstützung beim Keller ausmisten?
Manchmal fehlt einfach die Zeit oder Energie für das große Ganze und das ist völlig normal. Genau dafür bin ich da.
Als Ordnungsexpertin begleite ich dich Schritt für Schritt, vor Ort im Tiroler Oberland (auf Wunsch auch innerhalb von der EU) oder bequem online.
Der erste Schritt
Wenn du es erstmal alleine angehen möchtest
Nicht jeder braucht sofort Begleitung.
In meinem digitalen Workbook "Ordnung & Struktur" gehst du auf 29 Seiten Bereich für Bereich durch dein Zuhause: vom Kleiderschrank über Küche und Bad bis zu Dokumenten und Keller.
Zu jedem Bereich gibt es Checklisten und eine realistische Zeitangabe, damit du auch in 15 Minuten etwas geschafft bekommst. Dazu Entscheidungshilfen fürs Aussortieren, Routinen für den Alltag und eine Fortschrittsübersicht.
Wenn du es lieber gemeinsam angehst
Nicht jeder Bereich lässt sich allein bewältigen. Wenn du merkst, dass du nicht vorankommst, hilft oft ein Blick von außen.
Bei der 1:1 Ordnungsbegleitung vor Ort gehen wir gemeinsam durch, was dich aktuell beschäftigt.
Wir sortieren aus, legen Strukturen fest und entwickeln Routinen, die du danach nutzen kannst.
Vor Ort begleite ich dich im Tiroler Oberland, auf Wunsch auch darüber hinaus.
Bei der 1:1 Onlinebegleitung arbeiten wir per Zoom, unabhängig davon, wo du gerade bist.
Was ich mit dir gemeinsam mache:
🗂️ Sortieren & Ausmisten – Was bleibt, was geht?
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📦 Ordnen & Strukturieren – Feste Plätze schaffen damit alles seinen Platz hat
🏡 Ordnungssysteme entwickeln – Individuelle Lösungen für deinen Alltag
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Mein Schwerpunkt ist Grundordnung & Optimierung.
Bevor es losgeht, beginnen wir immer mit einem kostenlosen Erstgespräch. Darin schauen wir gemeinsam, wo du stehst und ob ich dir wirklich weiterhelfen kann.
Genauso wichtig ist, dass die Chemie stimmt, denn nur dann macht die Zusammenarbeit für uns beide Sinn.
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