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Yvonne Holthöfer | Ordnungsexpertin

+43 667 886 9851                kontakt@yvonneholthoefer.com

Abends heimkommen und durchatmen: 5 Ecken, die dich im Herbst nerven, und was hilft

3. Okt.
4 Min. Lesezeit

Es ist halb sechs, draußen regnet es und es ist stockdunkel. Du sperrst die Haustür auf, willst einfach nur ankommen und stolperst erst mal über die Sandalen, die seit August im Weg stehen.


Du hängst die nasse Jacke irgendwo drüber und sehnst dich nach dem Sofa. Doch dort wartet schon die Wäsche von gestern auf dich.


Herbstlicher Eingangsbereich mit etwas Unordnung. Nasse Schuhe, ein Regenschirm, Jacken und Schal liegen beziehungsweise hängen im Eingangsbereich. Auf dem Boden sind einige nasse Schuhabdrücke, kleine Wasserflecken und herbstliche Blätter zu sehen. Im Hintergrund ist durch die geöffnete Tür ein farbenfroher Herbstgarten sichtbar.

Kennst du das? Im Herbst verlagert sich dein Leben nach drinnen. Genau dann fällt dir plötzlich jede Ecke auf, die unruhig wirkt.


Die gute Nachricht: Es sind meistens nur ein paar ganz bestimmte Stellen, die dich unbewusst stressen. Wenn du diese 5 Ecken anpackst, wird deine Wohnung sofort gemütlicher.


1. Der Eingang im Herbst: „Wo ist mein zweiter Handschuh?“

Morgens bist du spät dran, die Mütze ist weg, die warmen Stiefel stehen hinter drei Paar Turnschuhen. So startet der Tag direkt mit Hektik.

Wer hier clever Ordnung schafft, spart sich morgens wertvolle Minuten.


  • Sommer-Schnitt machen: Sandalen, Sonnenhut und Strandtasche wandern jetzt in den Keller oder ganz nach hinten in den Schrank.

  • Schmutzschleuse: Eine feste Abtropfmatte für nasse Schuhe spart dir das abendliche Wischen.

  • Korb-Prinzip: Kleine Körbe sorgen im Eingang für Ordnung. Wenn du sie nach Kategorien trennst, zum Beispiel einen für Mützen, Schals und Handschuhe und einen für Schlüssel und Kopfhörer, greifst du morgens einfach rein und hast alles parat.


2. Das Sofa im Herbst: „Ich will mich doch nur kurz hinsetzen.“

Den ganzen Tag freust du dich auf die Decke. Zu Hause musst du dann aber erst Post, Taschen und Kleidung vom Sofa räumen, bevor Platz für dich ist.

Ein gemütliches Zuhause braucht eine freie Ruhezone.


  • Der Einmal-Effekt: Bring heute Abend alles auf dem Sofa an seinen Platz. Morgen kannst du dich dann nach Feierabend direkt und ohne Hindernisse fallen lassen.

  • Ruhe reinbringen: Zwei Decken reichen völlig aus. Der Rest blockiert nur die Sitzfläche und erzeugt optische Unruhe.

  • Das Couchtisch-Tablett: Ein hübsches Tablett sammelt Fernbedienung, Buch und Ladekabel an einem Ort.


3. Der Teeschrank im Herbst: „Irgendwo war hier noch Minze…“

Du öffnest den Schrank und blickst auf zehn angebrochene Packungen. Die Sorte, die du jetzt willst, steht natürlich ganz hinten.

Gründliches Ausmisten im Herbst tut auch der Küche gut.


  • Aussortieren: Nimm alles raus. Abgelaufenes und Sorten, die du eh nie trinkst, darfst du verabschieden.

  • Komfort-Zone: Stell deine Herbst-Favoriten und Lieblingstassen nach ganz vorne auf Augenhöhe. Falls neben dem Wasserkocher kein Platz frei ist, reicht das vorderste Schrankfach. Hauptsache kein Wühlen mehr.



4. Die Fensterbank im Herbst: „Warum ist es hier so dunkel?“

Im Herbst zählt jeder Sonnenstrahl. Wenn die Fensterbank mit alter Deko und Krimskrams vollgestellt ist, schluckt das wertvolles Tageslicht. Wohnung aufräumen bedeutet hier: Licht hereinlassen.


  • Tabula rasa: Räume die Fensterbank komplett leer und wische einmal gründlich drüber.

  • Reduzieren: Stelle nur ein oder zwei Lieblingsteile zurück. Der Raum wirkt sofort heller.

  • Saison-Wechsel: Die Muscheln vom Sommer wandern jetzt in eine Box.


5. Die Sommersachen im Herbst: „Der Ventilator steht immer noch hier.“

Balkonkissen, Picknickdecke und Ventilator blockieren jetzt den Platz, den du eigentlich für Winterbedarf brauchst.


  • Alles auf einen Haufen: Sammle die Sommersachen, um das Ausmaß zu sehen.

  • Haltbarkeit prüfen: Schau kurz auf die Rückseite der Sonnencreme-Tube. Das kleine Tiegel-Symbol verrät dir, wie viele Monate das Produkt nach dem Öffnen haltbar ist. So vermeidest du im nächsten Urlaub böse Überraschungen.

  • Einmotten: Pack alles zusammen in eine beschriftete Box und ab in den Keller damit.


Eine Ecke pro Abend

Du musst für ein gemütliches Zuhause nicht dein ganzes Wochenende opfern. Nimm dir stattdessen einfach eine einzige Ecke pro Abend vor.


10 bis 20 Minuten reichen oft schon aus, um spürbar mehr Ruhe in den Raum zu bringen.


Such dir für heute eine Stelle aus, die dich am meisten stört, und fang dort an.


Morgen Abend wirst du dich beim Heimkommen schon ein kleines Stückchen wohler fühlen.


Nach ein paar Abenden merkst du es:

Du kommst heim und atmest erst mal tief durch, statt dich als Erstes über das Durcheinander zu ärgern.


Und irgendwann schaust du auf den vollen Kleiderschrank oder den Stapel Papierkram und denkst: Da will ich auch ran. Ob du das lieber allein angehst oder mit jemandem an deiner Seite, hier findest du deinen ersten Schritt.



Der erste Schritt

Wenn du es erstmal alleine angehen möchtest

Nicht jeder braucht sofort Begleitung.


In meinem digitalen Workbook "Ordnung & Struktur" gehst du auf 29 Seiten Bereich für Bereich durch dein Zuhause: vom Kleiderschrank über Küche und Bad bis zu Dokumenten und Keller.


Zu jedem Bereich gibt es Checklisten und eine realistische Zeitangabe, damit du auch in 15 Minuten etwas geschafft bekommst. Dazu Entscheidungshilfen fürs Aussortieren, Routinen für den Alltag und eine Fortschrittsübersicht.


Wenn du es lieber gemeinsam angehst

Nicht jeder Bereich lässt sich allein bewältigen. Wenn du merkst, dass du nicht vorankommst, hilft oft ein Blick von außen.


Bei der 1:1 Ordnungsbegleitung vor Ort gehen wir gemeinsam durch, was dich aktuell beschäftigt.

Wir sortieren aus, legen Strukturen fest und entwickeln Routinen, die du danach nutzen kannst.


Vor Ort begleite ich dich im Tiroler Oberland, auf Wunsch auch darüber hinaus.


Bei der 1:1 Onlinebegleitung arbeiten wir per Zoom, unabhängig davon, wo du gerade bist.



Was ich mit dir gemeinsam mache:

🗂️ Sortieren & Ausmisten – Was bleibt, was geht?

Gemeinsam treffen wir klare Entscheidungen

📦 Ordnen & Strukturieren – Feste Plätze schaffen damit alles seinen Platz hat

🏡 Ordnungssysteme entwickeln – Individuelle Lösungen für deinen Alltag

🔄 Routinen aufbauen – Kleine tägliche Gewohnheiten die Ordnung dauerhaft erhalten

✅ Umsetzung begleiten – Ich bin dabei bis das System steht und funktioniert


Mein Schwerpunkt ist Grundordnung & Optimierung.

Bevor es losgeht, beginnen wir immer mit einem kostenlosen Erstgespräch. Darin schauen wir gemeinsam, wo du stehst und ob ich dir wirklich weiterhelfen kann.

Genauso wichtig ist, dass die Chemie stimmt, denn nur dann macht die Zusammenarbeit für uns beide Sinn.



Kontakt:


📞 +43 667 886 9851




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